NAIKIDO-Shiatsu basiert im Wesentlichen auf drei Säulen: NAIKAN, Zen-Meditation und Shiatsu. Der Begründer der NAIKIDO-Shiatsu Schule Josef Hartl entwickelte mit NAIKIDO eine Methode, bei welcher er seine langjährigen Erfahrungen aus der Arbeit als Shiatsu-Praktiker als auch seine tiefen Erkenntnisse aus Meditation, Bewusstseins- bzw. Persönlichkeitsbildung und Selbsterfahrung einfließen ließ. Das NAIKIDO-Shiatsu-LehrerInnenteam ist auch nach Josef Hartls Tod 2005 von diesem Geist und Bewusstsein geprägt und gibt diese Geisteshaltung an die SchülerInnen weiter.
In der NAIKIDO-Shiatsu Schule wird besonders darauf Wert gelegt, sich im Unterricht nicht ausschließlich an westlich-medizinischen Konzepten zu orientieren, sondern die Menschen in ihrem gesamten Wesen zu berühren und wahrzunehmen. Die Unterrichtskonzepte und der pädagogische Leitfaden sind nicht auf klassische Prüfungen ausgerichtet.
Es gibt Feedback-Runden etc., die ein sehr effektives Mittel des Selbstüberprüfens mit Hilfe der Gruppe gewährleisten. Unsicherheiten und „Fehler“ stellen wichtige Lernmomente dar. Auch Gruppendruck, der Menschen dazu bringt, vorzugeben im Lernziel schon dort zu sein, wo sie eigentlich noch nicht sind, wird versucht zu vermeiden bzw. wenn solche Dynamiken in der Gruppe wahrgenommen werden, wird dies reflektiert. Auch die körperliche Selbsterfahrung und Bewusstseinsbildung nehmen eine bedeutende Rolle ein.
Derart gelagert sehen wir unsere Qualität vor allem in der Grundausrichtung und dem praktischen Arbeiten. Auf diese Weise kann das 1. Ausbildungsjahr das absolute Fundament für jeden Shiatsustil und jede Shiatsurichtung darstellen. Grundlagen der Theorie und Anatomie, Körpertraining, Shiatsu-Techniken und eine solide Geist-Reflexion wie die Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit bilden den sicheren Wurzelstock für Shiatsu.
Mit Abschluss des 1. Ausbildungsjahres ist es möglich, ein solides Ganzkörpershiatsu zu geben. Mit diesen Grundlagen kann man sich in viele Richtungen entwickeln.
Die Teilnehmerzahl pro Lehrgang ist auf 14 Personen beschränkt. Dies gewährleistet einen intensiven Kontakt im Unterricht.
Jedes Ausbildungsjahr ist für eine geschlossene Gruppe konzipiert. Die Anmeldung erfolgt immer für jeweils 1 Ausbildungsjahr. Ab dem 2. Ausbildungsjahr sind zusätzlich zum Fixprogramm Zusatzfächer zu absolvieren, wo die Gruppenzusammensetzung variiert, jedoch mit 24 Personen begrenzt ist.
Anwesenheitspflicht
Im 1. Ausbildungsjahr müssen von den 204,5 angebotenen Unterrichtsstunden mindestens 190 Stunden Anwesenheit nachgewiesen werden um das 2. Ausbildungsjahr beginnen zu können.
Im 2. Ausbildungsjahr berechtigen 100 % Anwesenheit zum Aufstieg in das nächste Jahr. Ebenso sind im 3. Ausbildungsjahr 100 % Anwesenheit erforderlich, um zur Diplomprüfung antreten zu können.
Zusatzfächer im Rahmen der Ausbildung zum/zur Diplom-Naikido-Shiatsu-PraktikerIn haben ebenso eine 100%ige Anwesenheitspflicht. Versäumte Unterrichtsstunden können in einem der nächsten Kurse nachgeholt werden. Über Sonderfragen entscheidet das Lehrerkollegium.